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Club Med veröffentlicht Studie über jugendliches Reiseverhalten

April 16, 2014

Teens verreisen fünf Mal häufiger als ihre Eltern

09. April 2014
· Jugendliche sind vor ihrem 16. Geburtstag im Durchschnitt bereits mehr als 20.000 Kilometer weit gereist
· Die meisten Kinder haben fünf Länder bereist und 35 fremde Gerichte probiert
· Exotische Reiseziele werden immer besser erreichbar für Familien
· Die Destinationen Bali und Thailand sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt

Die Teenager von heute sind wahre Weltenbummler. Das ergab eine Studie des Premium All-Inclusive Reiseveranstalters Club Med. Die Befragung von 2.000 Studienteilnehmern ergab: Jugendliche sind vor ihrem 16. Geburtstag im Durchschnitt bereits mehr als 20.000 Kilometer weit gereist und sind äußerst aufgeschlossen gegenüber landestypischer Küche.

Weltoffenheit unter jungen Jetsettern
Während Eltern angaben, im selben Alter lediglich vier Länder besucht zu haben, lernten die jugendlichen Globetrotter bereits elf Reiseziele kennen, darunter auch exotische Länder wie Zambia, Bali, Thailand oder Australien. Auch der Landesküche gegenüber sind die Jugendlichen von heute aufgeschlossener als ihre Eltern. Im Durchschnitt haben Teens bis 16 bereits 35 fremde Gerichte probiert. 44 Prozent der Eltern gestanden, dass sie sich im selben Alter der fremdländischen Küche verwehrt haben.

Je weiter desto besser
Dass die Reiseerfahrungen jugendlicher Touristen immer ausgefallener werden, liegt der Studie zufolge daran, dass Eltern mit ihren Kindern zunehmend auch exotische Länder bereisen. Erwecken Unterkunft und Verpflegung einen guten Eindruck, so buchen Eltern immer häufiger auch weniger konventionelle Reisen für die Familie. Das Kennenlernen anderer Kulturen, die Erweiterung der geografischen Kenntnisse und das Fördern des Entdeckerdranges sind Hauptgründe, welche Eltern für die neue Fernreise-Leidenschaft angeben.

Ausgewählte Jugend-Resorts zu Spitzenpreisen
Club Med greift diesen Trend seit Jahren auf. Die Resorts des Premium All-Inclusive Reiseanbieters sind bekannt für ihr familienfreundliches Angebot. Wie die Erwachsenen können Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen zwischen verschiedenen Angeboten wie dem Junior’s Club Med, der Club Med Passworld, diversen Sportaktivitäten und Teen-Spas wählen. Besonders geeignet für Jugendliche sind die Resorts in Phuket (Thailand), Cancún Yucatán (Mexiko) und in Punta Cana in der Dominikanischen Republik.

Noch attraktiver wird das Reisen mit der ganzen Familie durch die Vorzugspreise des Clubs. In den Jugendlichen-Resorts erhalten die jungen Gäste generell günstigere Preise. In einigen Resorts reisen Kinder unter sechs Jahren kostenfrei mit. Bis zum 27. Mai begünstigt Club Med Sommer-Buchungen mit einer geschenkten Nacht. Für Jugendliche gibt es in den Ferndestinationen wie z. B. Cancún Yucatán, Phuket oder Punta Cana zusätzlich noch etwas Taschengeld obendrauf.

Weitere Informationen zu Club Med unter www.clubmed.de. Pressebilder können auf Anfrage an die E-Mail Adresse frankfurtevent@clubmed.com gern auch hochauflösend zugesendet werden.

PR-Kontakt:
Alexandra Ehm, Aviareps Tourism GmbH, Josephspitalstraße 15, 80331 München,
Tel.: +49 (0) 89 / 55 25 33 405, E-Mail: aehm@aviareps.com.

news +++ Christmasworld

February 3, 2014

news +++ Christmasworld

Konsumgütermessetrio als internationale Order- und Neuheitenplattform bestätigt

Christmasworld mit Besucherplus von 7 Prozent in Bestform

Deutlich stärkeres Einkäuferinteresse aus dem Ausland, gute Stimmung und hohe Zufriedenheit bei allen Teilnehmern

Leise Töne und emotionale Themeninszenierungen begleiten den Handel im Jahr 2014

Mit einer positiven Bilanz und guten Impulsen für das beginnende Geschäftsjahr ging das Konsumgütertrio Christmasworld, Paperworld und Creativeworld 2014 in Frankfurt am Main zu Ende. „In einem herausfordernden Branchenumfeld konnten die drei Messen mit stabilen Besucherzahlen punkten. Insgesamt kamen 83.174 Besucher aus 154 Ländern (2013: 83.206 aus 145 Ländern) auf das Messegelände, um Neuheiten und Trends zu sehen und für das anstehende Geschäftsjahr zu ordern“, bilanziert Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH. Vor allem die Zahl der internationalen Einkäufer ist über alle drei Messen hinweg gestiegen. „Die hohe Aufmerksamkeit und das sehr gute Orderverhalten aus dem Ausland bestätigen uns, dass Christmasworld, Paperworld und Creativeworld die internationalen Leitmessen ihrer Branchen sind“, sagt Braun weiter. Insgesamt kamen 60 Prozent der Besucher aus dem Ausland (2013: 58 Prozent)1. Bei der Christmasworld ist der Internationalitätsgrad von 55 Prozent auf 58 Prozent gestiegen.

Nachdem die Branchenentwicklung des letzten Jahres eher eingetrübt war, bescheinigen Aussteller und Besucher aller drei Messen gleichermaßen eine gute Stimmung und eine optimistischere Branchenkonjunktur als noch vor einem Jahr. Sehr positiv in die Zukunft blicken dabei die Hersteller und Einkäufer von Dekoration und Festschmuck: „Von der Christmasworld 2014 hatten wir viel erwartet – und diese Erwartungen sind tatsächlich übertroffen worden. Der Markt für die grüne Branche zieht wieder deutlich an. Unser Exportanteil liegt bei rund 70 Prozent und wir sind mit der Frequenz der internationalen Besucher auf der Christmasworld sehr zufrieden. Auch die Besucherqualität stimmt, da viele Entscheider mit hohen Einkaufsvolumina vor Ort sind“, sagt Ralph Heymann, Sales Director bei Sandra Rich.

Diesem positiven Tenor schließt sich John W. Herbert, General Secretary, European DIY-Retail Association an: “Wir sind angenehm überrascht: Die gesamte Athmosphäre auf der Messe war fast wie in alten Zeiten, die Messe war sehr gut frequentiert, die Hallen voll und das Angebot gewaltig. Unsere Mitglieder sind äußerst zufrieden. Für die gesamte Baumarkt-Branche war das eine sehr gelungene Veranstaltung mit sehr vielen Innovationen und Anregungen für das saisonale Deko-Geschäft.“ Auch die Mitglieder des Europäischen Verbandes Lifestyle EVL schrieben – laut Geschäftsführerin Heike Tscherwinka – ordentlich Aufträge aufgrund des Besucherzuwachses.

Christmasworld auf unangefochten hohem Niveau
Insgesamt zeigten 918 Aussteller aus 39 Ländern ein weltweit einmaliges Angebot von Deko-Artikeln und -Konzepten für alle Feste im Jahr – angefangen bei Weihnachten und Advent bis hin zu Ostern, Hochzeit und Geburtstagsparty. Damit liegt die Christmasworld auf Ausstellerseite leicht unter dem Vorjahr (2013: 943 Aussteller aus 41 Ländern), die Besucherseite zeigt dagegen ein sehr erfreuliches Signal für die Deko-Branche. „Auch mit zunehmenden Herausforderungen, beispielsweise in Deutschland durch die Insolvenz von Praktiker, ist und bleibt die Christmasworld die internationale Leitmesse für Dekoration und Festschmuck für alle Marktteilnehmer. Das spiegelt vor allem das internationale Besucherplus wider, das für einen deutlichen Aufschwung in der Branche spricht“, so Geschäftsführer Detlef Braun. Auch Christian Gehlmann, Geschäftsführer Kunstgewerbe Gehlmann vertritt diese Meinung: „Insgesamt hellt sich die Stimmung im Markt wieder auf. Alles stabilisiert sich. Es ist deutlich zu spüren, dass die Branche mit einem besser laufenden Weihnachtsgeschäft rechnet.“

Höherer Internationalitätsgrad und starke Besucherqualität
32.864 Besucher aus 112 Ländern (13.922 Inland und 18.942 Ausland) reisten nach Frankfurt am Main, um sich über Produktneuheiten zu informieren, Ordergespräche zu führen und das eigene Sortiment mit frischer Ware aufzufüllen. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland ist deutlich gestiegen (+ 2.236), der Anteil der deutschen Einkäufer ist stabil geblieben (-13). Die zehn stärksten Besucherländer sind Italien (+10,5 Prozent), Frankreich (+2,9 Prozent), Niederlande (+ 1 Prozent), Grossbritannien (+ 33,9 Prozent), Österreich (- 3 Prozent), Schweiz (- 5 Prozent), Russische Foederation (+ 3,2 Prozent), China (+ 48 Prozent), Belgien (+ 1 Prozent) und Polen (+ 15,3 Prozent). Besonders auffällig sind zudem Besucherzuwächse aus Südamerika, Griechenland, der Ukraine, aus Ungarn, der Slowakischen Republik, aus Kroatien oder Israel.

Die Aussteller zeigen sich bei höherem internationalen Fokus der Veranstaltung äußerst zufrieden. „Die Einkäufer sind sehr interessiert an den Messeneuheiten. Wir hatten jede Menge Leute aus Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, Niederländer und Skandinavier an unserem Stand. Der Fokus auf Weihnachten erzielt hier eine breite Einkäufergruppe. In Frankfurt erreichen wir sowohl Floristen als auch Großhändler, Gartencenter als auch Einzelhändler aus dem Wohnbereich“, sagt Eric Voges, Director, Hakbijl Glass.

„Unser Hauptmarkt liegt zwar in Europa, aber wir verzeichnen seit spätestens letztem Jahr einen deutlichen Zuwachs aus Osteuropa und Asien. Die steigende Nachfrage spiegelt sich auch spürbar in der Besucherstruktur der Christmasworld wider. So hatten wir etwa am Wochenende eines der größten Kaufhäuser Hongkongs am Stand, das hier in Frankfurt auf der Suche nach Weihnachtsprodukten mit dem ‚German oder European touch’ war“, so Andreas Eineder, Assistent der Geschäftsführung, Kaheku.
Und Hamid Yazdtschi, Geschäftsführer Gilde Gruppe ergänzt: „Außerdem konnten wir Besucher aus Südamerika, Libanon und Israel begrüßen. Dabei kaufen die Kunden mit überlegter Euphorie ein. Das heißt: Sie kaufen gerne, aber vorsichtig, sehr überlegt, gut vorbereitet und strukturiert. Das spricht für die hohe Qualität der Facheinkäufer auf der Christmasworld. Die frühe Planung des Weihnachtsgeschäftes setzt sich immer mehr durch, schließlich ist Weihnachten ein verläßlicher Verkaufsmotor und findet immer statt.“

Aussteller und Besucher mit allen Messeparametern zufrieden
Die Rolle der Christmasworld als internationaler Impulsgeber der Branche bestätigen auch die Ergebnisse der Ausstellerbefragung. Die Befragten geben durchweg bessere Noten für die Zielerreichung, Besucherqualität, Anzahl der Neukontakte und die Erreichung unterschiedlicher Besucherzielgruppen sowie für das Orderverhalten während der Messe. Für Klaus Mark, CEO, MK Illumination für festliche Beleuchtungskonzepte war 2014 eines der besten Christmasworld-Jahre überhaupt. Thomas Tykesson, Geschäftsführer Gnosjö Konstmide fügt hinzu: „Licht zur Weihnachtszeit ist weiterhin ein starkes Thema mit Umsatzwachstum. Quer durch alle Absatzkanäle bekommt es immer mehr Bedeutung. Die Christmasworld ist eine international gut besuchte Messe, dazu kommt die hohe Fachkompetenz der Einkäufer. Hier ordern die Entscheidungsträger ganz gezielt – das ist ganz entscheidend für das Business.“

Auf Besucherseite liegt die Messebeurteilung wie im Vorjahr auf sehr hohem Niveau. 96 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihre Messebesuchsziele erreicht haben.
Das größte Interesse der Fachbesucher aus aller Welt lag mit 68 Prozent auch in diesem Jahr bei der Weihnachts- und Adventsdekoration, gefolgt von der saisonalen Dekoration (46 Prozent). „Die Einkäufer erwarten vor allem ganzheitliche Konzepte und Themenwelten, mit denen sie ihre Kunden überraschen können“, unterstreicht Hamid Yazdtschi, Geschäftsführer Gilde Gruppe. „Es wird wieder verstärkt Qualität made in Germany nachgefragt. Unsere internationalen Einkäufer aus Australien bis aus den USA treffen durchweg eine sehr stilvolle Produktauswahl. Daran messen wir die Qualität unserer Kundschaft“, resümiert Ralf Hömerlein, Geschäftsführer Oberfränkische Glas & Design.

Hochkarätiges Rahmenprogramm fördert emotionale Themeninszenierungen
Die Messe bot dem Handel umfangreiche Anregungen für emotionale Erlebniswelten, die den Kunden zum Staunen, Entdecken, Verweilen und Kaufen verführen. Absolute Publilumsmagnete waren die Trendschau, kuratiert vom Stilbüro bora.herke.palmisano mit den Trends, Farben und Materialien für die kommende Festsaison. Die Trendvorträge und Führungen waren an allen fünf Messetagen sehr gut besucht. Daneben gab die gigantische Sonderschau Newstalgia vom Niederländischen Designer-Duo 2dezign dem Handel Anregungen, wie sie ihre Groß- und Außenflächen gestalten können, um die Kunden bereits von weitem magnetisch anzuziehen. Ein Meer aus etwa 15.000 Frischblumen, Seidenblumen, Weihnachtsdekor, Beleuchtung und beweglichen Tieren war der absolute Anziehungspunkt. „Man muss die Kunden wieder Kind werden lassen, das Leuchten in die Augen bringen, um sie in den Bann zu ziehen“, animiert Rudi Tuinman von 2dezign.
Wertvolle Impulse für ein erfolgreiches Geschäft mit der saisonalen Dekoration lieferte das Christmasworld Forum mit einem hochwertigen Vortragsprogramm – inklusive der neuen Webchance Academy mit dem Fokus auf das Online-Geschäft. An allen fünf Messetagen gaben erfahrene Referenten praktische Tipps rund ums aktive Verkaufen, E-Commerce und Marketing. Die Referentin Gabriela Kaiser, Trendagentur, fasst zum Thema Produktpräsentation im Handel zusammen: „Aus dem Neuromarketing ist bekannt, dass alles, was keine Emotionen auslöst, für den Kunden uninteressant ist. Denken Sie also mehr in Themen, in Szenen oder bieten sie bewegte Momentaufnahmen.“ So müssen zum Beispiel Schaufenster oder Eingangsbereiche einen Stopp-Effekt erzielen, um wahrgenommen zu werden und in das Geschäft zu ziehen.

Das Businessprogramm Premium für Top-Entscheider von Konzept-Dekorationen – wie zum Beispiel Shopping Center Manager und Gestalter von Einkaufszentren und anderen öffentlichen Großflächen – absolvierte eine überaus erfolgreiche zweite Runde. „Für das Premium Programm der Christmasworld haben wir als Partner ein hochkarätiges Programm zusammen gestellt und neben dem begeisternden Keynotespeaker und Bestsellerautor Peter Brandl internationale Experten für Design, Stadt und Handel auf der Bühne versammelt. Meine Erwartungen bei der Anzahl der registrierten Besucher wurden deutlich übertroffen, was die Attraktivität der Messe und des massgeschneiderten Angebotes bestätigt“, sagt Stephan Jung, Vorsitzender des Vorstandes German Council of Shopping Centers. Auf der Agenda für die über 240 Teilnehmer standen zahlreiche Vorträge und eine Führung durch die Sonderschau Newstalgia (2013 waren es über 80 Programmteilnehmer).

Kleiner Ausblick auf die Trends für die nächsten Feste
Die Zeit anhalten, durchatmen und die besonderen Momente genießen: Der Deko-Style 2014 entschleunigt durch eine entspannte und berührende Zurückhaltung. Natur und natürliche Materialien wie Holz, Korb und Geflechte spielen dabei eine zentrale Rolle und finden Verwendung in allen Stilen von edel bis jung. Auch Recyceltes wird hochwertig verarbeitet – beispielsweise als kreativer Christbaumschmuck.

Das absolute Must der Saison ist Kupfer! Nicht nur zur Weihnachtszeit überzeugt es im eleganten Mix mit Silber, Messing oder Gold, Holz, Schwarz und Naturtönen. Die hochglänzenden Oberflächen sind glatt poliert, aufwendig gedengelt oder weisen zarte Lochmusterungen auf. Wohl überlegte Kontraste setzen strenge grafische Muster in Schwarz-Weiß mit Gelb oder einem tiefen Blau. Ungebrochen bleiben die traditionellen Farben Weiß, Rot, Gold und Grün, die in ihren neuen, relaxten Kombinationen zu Wohlfühlmomenten einladen. Daneben liegen zarte Rosétöne sowie eine frische Palette von Polarblau über Petrol bis Wasabigrün im Trend. In diesem Zusammenhang fallen sensible Dessinierungen und feine Spitze auf.
Unterschiede in der Indoor-Outdoor-Dekoration werden kaum noch getroffen, so dass auch draußen Laternen, Schalen und Vasen in Kupfer, Holz und Naturmaterialien nicht fehlen dürfen. Für eine wohlige Lichtstimmung und Schutz vor Mücken sorgen dazu Kerzen in neuen Citronella-Nuancen wie Basilikum und Rosmarin.

Christmasworld in Frankfurt
Die Christmasworld ist der weltweit wichtigste Order-Termin für die internationale Deko- und Festschmuckbranche. Sie zeigt jährlich in Frankfurt die neuesten Produkte und Trends für alle Feste des Jahres und liefert innovative Konzeptideen für die Dekoration von Groß- und Außenflächen für den Groß- und Einzelhandel, Shoppingcenter, Bau- und Heimwerkermärkte und die grüne Branche. Wie in jedem Jahr startet die Christmasworld rund um den letzten Samstag im Januar und findet somit vom 30. Januar bis 3. Februar 2015 statt. Sie wartet mit der ganzen Bandbreite an Dekorations- und Festschmuckartikeln auf. Einen Tag später, vom 31. Januar bis 3. Februar 2015, gehen parallel die beiden Fachmessen Paperworld und Creativeworld an den Start.

Weitere Informationen sowie umfangreiches Bildmaterial finden Sie in unserem Journalistenportal unter: http://christmasworld.messefrankfurt.com

IMEX in Frankfurt 2012 – Pressemeldungen vom 23. Mai 2012

May 23, 2012

IMEX in Frankfurt 2012 – Pressemeldungen vom 23. Mai 2012
Politicians Forum der IMEX 2012 verschafft Teilnehmern intensive Eindrücke

Beim gestrigen Politicians Forum der IMEX trafen 80 Führungskräfte der Meeting- und Eventbranche aus der ganzen Welt mit 36 Vertretern von Politik und Regierungen zusammen. Die Veranstaltung fand im Rocco-Forte-Hotel Villa Kennedy in Frankfurt statt. Sir Rocco Forte nahm erstmals als Gastredner an der Veranstaltung teil.

Die Delegierten kamen aus insgesamt 16 Ländern – der bislang größten Anzahl in der Geschichte des Politicians Forum: Australien, Belgien, Bulgarien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Island, Italien, Japan, Mexiko, Polen, Saudi Arabien, Schweden, Slowenien und Südafrika. Die Vertreter der MICE-Branche kamen aus 25 Ländern.

In seiner Funktion als Chairman der Business & Events Partnership in Großbritannien moderierte Michael Hirst, Träger des britischen Verdienstordens OBE (Officer of the Order of the British Empire) erneut das Forum. Rod Cameron, Director of International Development der Association of Convention Centres (AIPC) zog ein Resümee der letzten zehn Jahre und beleuchtete die Fortschritte, die gemacht wurden: Seit 2003 dient die IMEX als jährlicher Kristallisationspunkt der MICE-Branche, macht Politiker in der ganzen Welt auf sie aufmerksam und informiert über ihre Belange.

Zu Beginn des Forums sahen die Teilnehmer in einem offenen Rahmen mittels einer Video-Fallstudie, wie es San Diego geschafft hat, sich erfolgreich als „die Biotechnologie-Stadt weltweit“ zu etablieren. Der Präsident der San Diego Convention Center Corporation, Carol Wallace, sowie deren CEO Steven Johnson präsentierten das Video. Es enthält auch ein ausführliches Interview mit dem Bürgermeister von San Diego, Jerry Sanders, dem der Erfolg angerechnet wird, für 40.000 Arbeitsplätzen gesorgt zu haben. Angesichts dieses anschaulich und fesselnd dargestellten Falls wurde den Vertretern anderer Destinationen bewusst, welch hohe Bedeutung es hat, eine kohärente Marke zu schaffen und sich selbst für langfristigen Erfolg im MICE-Markt zu positionieren.

Eine zweite Fallstudie stellte Isabel Bardinet, CEO der European Society of Cardiology, vor. Bardinet verdeutlichte die nachhaltige und positive Wirkung einer Konferenz – wie derjenigen, die ihr Verband organisiert – auf den Tagungsstandort. Bardinet führte aus, wie, warum und wann die Entscheidung für den Autragungsort der weltweit führenden Jahreskonferenz rund um Herz-Kreislauf-Erkrankungen getroffen wird. Dabei lud sie die Teilnehmer des Forums ein, „den Markt von unserem Standpunkt aus zu betrachten”. Sie führte aus, in welchem Maß Ausrichter von Events, Teilnehmer, Sponsoren, Investoren und vor allem der lokale Markt von solchen Bemühungen profitierten. Die Verbandschefin mahnte die Vertreter lokaler Regierungen, die wirklichen Gewinne, die so große Veranstaltungen einbringen, sowie ihre weitreichenden Folgen für viele Sektoren der Gesellschaft vor Ort zu erkennen.

Im Rahmen der letzten Fallstudie des Vormittags erläuterte Stéphane Delaux, stellvertretender Bürgermeister von Bordeaux und Vizepräsident von France Congres, welche Rolle ein Zusammenschluss von gewählten Offiziellen auf nationalem Niveau spielen und wie dies zu einer Zunahme von Business-Events, wirtschaftlicher Leistung und internationaler Anerkennung führen kann.

Auf einer geführten Tour durch die Messehalle konnten die Politiker und Vertreter der Regierungen die Stände ihrer Destinationen besichtigen und die schiere Größe der Messe als Ausdruck eines mächtigen globalen Marktes in sich aufnehmen. Im Anschluss daran traf die Gruppe noch einmal zu einer geschlossenen Diskussion zusammen. Philippe Fournier, Präsident des Joint Meetings Industry Council (JMIC), Dieter Hardt-Straymer, Präsident von European Cities Marketing (ECM) und Edgar Hirt, Präsident des Association of International Palais de Congres, begrüßten die Teilnehmer.

Mit von der Partie war auch das britische Parlamentsmitglied Nick De Bois, Vorsitzender der parteiübergreifenden parlamentarischen Event-Gruppe sowie Kevin Murphy, CEO des Excel Conference Centre in London – beide nehmen an der „Britain for Events“-Kampagne teil. Auch Gloria Guevara Manzo, Tourismusministerin in Mexiko und Kabinettsmitglied, sprach mit Leidenschaft über die Bedeutung der Meeting-Branche und ihren Charakter eines Katalysators für künftiges Wachstum.

Penilla Gunther, Mitglied des schwedischen Parlaments, sagte: „Es war gut, sich mit anderen Politikern auszutauschen, zum Beispiel über die Wirkung politischer Initiativen, die Einfluss auf den Meetings- und Eventbereich nehmen sollen, sowie über die Notwendigkeit, eine geeignete Infrastruktur und Bildungsmöglichkeiten aufzubauen.”

Tjasa Ficko, stellvertretende Bürgermeisterin von Ljubljana in Slowenien, bemerkte: „Für eine junge Politikerin wie mich war es ein Privileg, Einblicke in die Branche zu erhalten, besonders im Hinblick auf Themen wie Investitionen sowie wirtschaftliche Chancen. Ich nehme viel von der Veranstaltung mit und möchte vieles umsetzen. Es war eine absolut positive Erfahrung.”

Ray Bloom, Chairman der IMEX-Gruppe, fasste das diesjährige Forum zusammen: “Veränderte Wahrnehmung und ein zunehmendes Verständnis bei unseren politischen Vertretern bleiben eine wichtige Aufgabe für die gesamte Meeting-Branche. Verbände, Unternehmen oder Organisationen können dies nicht als Einzelkämpfer erreichen. Ich freue mich darüber, dass die IMEX es einmal mehr geschafft hat, die Branche für eine offene, intelligente und informierte Diskussion zusammen zu bringen. Und ich freue mich noch mehr darüber, dass mehr und mehr Destinationen in der ganzen Welt positives Zahlenmaterial und somit gute Argumente dafür liefern, die Meeting- und Event-Branche nicht nur zu unterstützen, sondern aktiv zu fördern.”

Eine Reihe von Video-Interviews des IMEX-Politicians Forum wird in Kürze auf der International Meetings Review-Website und den Veröffentlichungen ihrer Partner abrufbar sein. Ein detaillierter Bericht der Diskussionen, Ergebnisse und Empfehlungen wird zusätzlich im Verlauf der nächsten Monate veröffentlicht.


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