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Veranstaltungen und Event Location – Philosophischer Salon Frankfurt

January 24, 2017

Veranstaltungen und Event Location – Philosophischer Salon Frankfurt am Main e.V.

Über den Philosophischen Salon Frankfurt
Der philosophische Salon will mehr sein als ein Forum für populärwissenschaftliche Vorträge. Das Wort wurde mit Bedacht gewählt: Salon. Suggeriert es doch einen Ort, wo sich Menschen zum Kennenlernen und Gedankenaustausch in einem geselligen Rahmen treffen. Es ist freilich ein fernes Echo aus jenem geist-sprühenden 18./19. Jahrhundert. Da wurde in den Salons eifrig über Politik, Philosophie und – nach aufregenden Entdeckungen – Physik und Chemie debattiert. Immer waren auch Literatur und Kunst Themata. Unverzichtbar, diese kulturschaffende Einrichtung gebildeter Kreise, ein Signum jener nach Atem ringenden Zeit. Zwischen Biedermeiermöbeln regierten die Frauen – die Witwe Lavoisier oder Madame Stael in Paris, Rahel Varnhagen, Bettina von Arnim, Caroline von Humboldt in Berlin. Paris und Berlin erfreuten sich der größten Anzahl von Salons – in Paris wurde mehr politisiert, in Berlin überwogen die gelehrsamen Diskussionen. Im übrigen hielten sich auch Kleinstädte das eine oder andere Etablissement – so Jena den Salon der Caroline Schleiermacher, Weimar jenen der hochbegabten Herzogin Anna-Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach. Und wer war da ein häufiger Gast? Richtig geraten: unser Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe. Immer noch sind wir Frankfurter damit beschäftigt, ihm den schnöden Abschied von unserer Stadt der gekrönten Häupter zu verzeihen.

Gewiß, es trennen uns Zeitalter von jenen quirligen Salons unserer Vorfahren. Wir haben begabte Schrift-steller, prominente Künstler und hochqualifizierte Gelehrte in unseren Reihen. Keinen Herrn Geheimrat freilich. Aber wir freuen uns doch, daß Prinz Dr. Wossen-Asserate, ein bekannter Frankfurter aus Addis Abeba, sich wohlgefällig über unseren Salon geäußert hat. Der blaublütige Nachkomme des Kaisers Negus Negesti Menelik von Äthiopien, ein historischer Freund Deutschlands, beehrte uns mit dem Vortrag Quo vadis Afrika? Und meinte: Endlich wieder einmal ein Salon – leider ohne die Leitung einer Frau. Nun, im Zeitalter der Emanzipation haben auch Männer ein Wort mitzureden. Das hindert unsere erfahrene Graphikerin Renate L. nicht – nachdem ihre Idee, die Terrasse winterfest zu bepflanzen, gescheitert war – uns weiterhin engagiert von den Grundsätzen einer allzeit gültigen Ästhetik zu überzeugen.

Wir wollten mit dem philosophischen Salon etwas Eigenes schaffen. Etwas, das es so in Frankfurt bisher nicht gab. Das fing bei der Innenarchitektur an. Der fast quadratische Raum reizte zu einem Experiment. Im Normalfall hätte man parallel zu den Wänden die Gestaltung geplant, konservativ kartesisch. Wir machten jedoch die Raumdiagonale zur architektonischen Achse, also eine Verschiebung um 45°. Sie ist um einiges länger als eine der Seitenwände – siehe Satz des Pythagoras – und somit wirkt der Raum größer. Eine optische Täuschung, passend zum Namen des Raums: Optisches Kabinett, mit einer ausführlichen Thematik zu optischen Illusionen.

Das Optische Kabinett ist das Domizil des Philosophischen Salons Frankfurt am Main.
Dort finden alle Veranstaltungen statt. Es wird auch bewirtet.

Was kann einen philosophischen Salon attraktiv machen in unseren schnodderigen, lärmenden, flüchtigen Zeiten? Genau das Gegenteil: Ein Refugium der Muße für den gestreßten Bürger. Er vermißt die Behäbigkeit und die Stille der verschrobenen Winkel von einst. Wie öde, ja traurig das Ende üblicher Vorträge. Hastig Jacke, Mütze, Schal, Tasche zusammengerafft, draußen ist finstere Nacht. Wieviel Unzen wiegt das gesamte neue Wissen von heute Abend? Was ist es wert? Was ist die Zeit wert, die man hier verbracht? Wir freuen uns, wenn nach einem Vortrag eine Runde noch beisammen bleibt und plaudert – vielleicht auch Klatsch austauscht. Geselligkeit ist hat einen Wert an sich. Ein Vortrag auf Distanz und in Kürze, die Diskussion inbegriffen, ist noch keine Kommunikation. Keine synergetische Verschränkung von Wissen. Der Charme des Salons setzt sich aus vielerlei Facetten zusammen.

Ein Salon in Paris um die Jahrhundertwende 1800.

Bekannte Salons in europäischen Städten. Paris: Madeleine de Scudery (17.Jhdt); Juliette Récamier; Madame de Staёl (18.Jhdt); Stéphane Mallarmé; George Sand (19.Jhdt); Gertrude Stein (20.Jhdt). Berlin: Bettina von Arnim; Anna von Helmholtz (Wissenschaft); Doppelsalon Marcus Herz (Naturwissenschaft) und Henriette Herz (Kultur+Philosophie);

Caroline von Humboldt; Marie von Kleist; Caroline de la Motte Fouqué; Ernestine von Wildenbruch (Politik); Jena:      

Caroline Schelling; Weimar: Johanna Schopenhauer; München: Therese von Bayern (Naturwissenschaften)

Anschrift des Philosophischen Salons Frankfurt am Main e.V.
Philosophischer Salon Frankfurt Main e.V.
Burgfriedenstrasse 17
60489 Frankfurt am Main

Vertreten durch:
Dr. Hans D. Pflug

Registereintrag:
Eintragung im Vereinsregister.
Registergericht: Frankfurt am Main
Registernummer: VR 15700

Steuernr.:  047 250 11260


Das Optische Kabinett Location in Frankfurt
Burgfriedenstraße 17, 60489 Frankfurt am Main

Dokumentation aller Vorträge (Kurz- oder Langversion), mit Vita und Foto der Referenten. Ergänzt durch relevante Kommentare, Querverbindungen, Fotos.

B Round Table: Diskussion und Interview
Der Philosophische Salon Frankfurt am Main befaßt sich mit einer Fülle von Themen, die auch bei haushälterischer Beschränkung nicht alle als monatliche Präsentationen gebracht werden können. Dafür sind lockere Round Table-Gespräche gedacht. Unsere Physiker und deren Kollegen

C Wir erinnern an…
Historische Persönlichkeiten, die wesentlich etwas bewegt haben, manchmal auch verkannt wurden. Sie sind nicht unbedingt Vorbilder nach konservativen ethischen Standards, aber starke, oft opferwillige Charaktere. Wir greifen jeweils ein Paar heraus: eine Frau und einen Mann, wie beispielsweise Lise Meitner und Teilhard de Chardin oder Evita Peron und Albert Schweizer. Hierzu eine Notiz:

Lise Meitner, sie war Physikerin und Kollegin von Otto Hahn. Warum wurde sie bei der Verleihung des Nobelpreises an Otto Hahn übergangen? Hahn war Chemiker – Lise Meitner schuf die Grundlagen einer Theorie, damit erst einmal verstanden wurde, was Hahn da 1939 Umwälzendes entdeckt hatte: die Kernspaltung. Ja, die beiden paßten und gehörten zusammen – und trotzdem…  An Intelligenz war Lise Meitner ihrer Zeit – als Frau! – voraus. Im fortschrittlichen Preußen (Kaiser Wilhelm II: Frauen – Kinder, Küche, Kirche) durften Frauen um die Jahrhundertwende nicht studieren. So traf sich die (in Wien promovierte) Lise Meitner mit Otto Hahn,  indem sie lieber einen Nebeneingang zu seinem Institut benutzte. Mit österreichischem Paß blieb ihr noch eine Frist bis 1938. Dann verließ sie Deutschland. Von Stockholm aus hielt sie regen Kontakt mit Otto Hahn. Bei einem der traditionellen Treffen der Nobelpreisträger in Lindau nach dem Krieg erschien sie als Besucherin.

Pierre Teilhard de Chardin, den Paläontologen, Naturphilosophen und Metaphysiker. Er gehörte dem   Jesuiten-Orden an. Unter dem Vorwurf, dem Pantheismus zuzuneigen, erhielt der weltberühmte Wissenschaftler von Papst Pius XII lebenslanges Publikationsverbot. Er geriet in Vergessenheit. Nach seinem Tod 1955 wurde er wiederentdeckt und als liberaler Vordenker einer modernen Evolutionslehre gefeiert. Der Vatikan hat ihn bis heute nicht rehabilitiert. Eine seltsame Koinzidenz: Zur gleichen Zeit, als Piere Teilhard von seiner Kirche verstoßen wurde, lancierte Pius XII das – selbst nach katholischen Maßstäben – unfaßbare Dogma von der leiblichen Himmelfahrt Mariens. Angesehene Theologen, wie Karl Rahner, verrenkten ihre Gliedmaßen zu Klimmzügen, um dem ex catedra aus dem Munde des Papstes ein Fünkchen Wahrheit abzugewinnen.

D Das Porträt: Wir über uns und andere…
Menschen aus unserem Umkreis, die sich ausgezeichnet haben: Künstler, Literaten, Wissenschaftler etc. Wir greifen als erstens unser Mitglied Klaus Kreuzer heraus aus der Frankfurter Kunstszene.

E Geisteswissenschaften und Kunst
Folgende Beiträge (HDP) liegen druckfertig vor:
1.Spuren des Göttlichen in der Schöpfung. Metaphysische Herausforderung des Konservatismus der katholischen Kirche
2. Die Differenzierung zwischen Wahrheit und Wirklichkeit
3. Klarstellung von Begriffen in der Ontologie

F Naturwissenschaft und Technik
Folgende Beiträge sind in Arbeit (HDP)
1. Aspekte zu Naturwissenschaften und Technik als Bildungsgut
2. Die sanfte Rettung des Planeten Erde (oder: Das Scheitern des Projekts ist gesichert)

G Wir und die anderen: Das soziale Umfeld
Wir wollen uns der Angewandten Philosophie bedienen als Freunde, Nachbarn  – und Gäste im Ausland.  Wir müssen uns stets verständigen, mental wie sprachlich. Wir müssen auf der Hut sein, nicht in Fußangeln zu stolpern. Das wäre in China peinlicher als in den USA. Aber auch in den USA werden wir bald merken, wo die Gräben verlaufen  zwischen einheimischer und zugewanderter Kultur.

Zu Hause ist es das tägliche Brot, das man mit dem Nachbarn teilen muß, und erst recht mit dem Konkurrenten – ja dem mit dem scheelen Blich am Arbeitsplatz – daher unsere rationale Sicht: Der Neid ist ein Regulativ des Fortschritts. Eine positive Perspektive. Wo kämen wir hin, würden alle großartigen Ideen verwirklicht – wie wir es für UNS wünschen, nicht für die anderen. Es wäre eine Welt voll unbezahlter Rechnungen, und wer schützte uns vor dem Proletarierheer der Neidhammel? Und schließlich gräbt die Mißgunst im engsten Familienkreis tiefe Löcher – mit zunehmendem Alter der Oma.

Unsere Aufgabe ist der Entwurf eines säkularen Weltbildes. Das hört  sich hochgeschraubt an, ist aber nur eine Rückbesinnung auf die ethischen Werte unserer abendländisch-christlichen Kultur. Natürlich auch eine Innensicht: wohin plazieren wir uns selbst, wenn wir uns einmal gar nichts vormachen wollen. Aber es geht auch um Islamisten, türkische Immigranten, Serben… Mit den Moslems soll man reden, statt sie zu ver-teufeln – wird gepredigt. Ich glaube, mit Erleichterung würden wir das gerne tun. Ob es da eine Chance gibt, ist indessen fraglich. Ein paar wenige aufgeklärte Moslems machen noch keinen Sommer. Vor allem müssen beide Parteien sich an die Regeln eines rationalen, höflichen Diskurses halten. Bei unverrückbaren Positionen, wird es vielleicht doch ein gutes Gespräch: gegenseitiger Respekt, jedoch keine Feindschaft als Ergebnis. Man muß nicht alles wollen, nur das Mögliche.

H Sprache und Lieteratur
Wir sind dem Zeitgeist unterworfen – das ist zunächst einmal eine neutrale Feststellung.
1. Was nicht deutsche Sprache ist: vier abschreckende Beispiele:
a) Artikel im Stil konventioneller Philosophie (Geschichte-Gesellschaft-Geltung, XXIII Deutscher Kongreß für Philosophie (Münster 2014 /)
b) Werbung für ein soziales Projekt in schwülstigem Medien-Deutsch (Daisy Group: Anke Colditz)
c) Belehrung in (katholischem) Kirchendeutsch (Bischofssynode Reconciliatio et Poenitentia / Karol Woityla)
d) Verteidigung des Dogmas der Himmelfahrt Mariens (

2. Muße, Stille und der Duft von Kaffee… Schreiben im Café. Ein Feuilleton.

3. Werkstattgespräche (Annäherung an die deutsche Schriftkultur)

4. Regeln eines zivilisierten Diskurses

5. Einige Gedanken zur sensuellen Inspiration und Formen der semiotischer Beziehungen

6. Der historische Roman

I Mit spitzer Feder… Satirisches
1. Deutschland braucht eine Nationalhymne. Die erste hoheitliche Maßnahme des neuen Bundespräsidenten (Partei: Die Linke)
2. Mit Herrn von Goethe über Land (Als Goethe schlief, da flüsterte ich ihm meinen Faust ins Ohr)
3. Kein grüner Land in dieser Zeit. Das Schwaben-Ländle soll noch ehemaliger werden.
4. Deutschland – ein Geburtsfehler. Ein Möchtegern-Schweizer klagt.

J Literarischer Salon
aus:    Die Straße der verlorenen Träume / Laura Kanert
Vor dem Fenster das Meer / Arri Dillinger
Der Professor / Peter Luyendyk
Schmerz, andersherum / Silke Migdall
aus:    Das letzte Kind hat ein Fell / Margit Begiebing
aus:    Lord Nelsons Teleskop / J.D.W.

K Abenteuer Globus
1. Vodka Train  / SeidenstraßeSibirien J. Schreiter
2. Durch die Sahara / R. Luber
3. Bagdad-Bahn / J.D.W.

L Spurensuche
Einige unserer Referenten aus der Kulturphilosophischen Szene möchten wir um Beiträge zu Spurensuche bitten.
1 …  / B. Draser (Vorschlag: Cézanne)
2. … / Jörg Sader (Vorschlag: Kafka)
3. … / Matthias Eigelsheimer (Vorschlag: Schiller)
4. … /Dieter Vieweger (Vorschlag: Archäologie heute)

Außerdem angegliedert in den benachbarten Räumlichkeiten des Optischen Kabinetts Frankfurt sind die Event Agentur SMS Frankfurt Group Travel sowie Bembeltown | Design and more (Fashion & Souvenirs aus Hessen).

 

Hamburgs Kulturhighlights 2015 auf der ITB in Berlin

March 6, 2015

„Große Freiheit für große Kultur“: Hamburgs Kulturhighlights 2015 auf der ITB in Berlin

Hamburg, 05. März 2015 (HHT) „Große Freiheit für Große Kultur“ ist das Motto für den diesjährigen Hamburg-Auftritt auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin. In Anlehnung an die zurzeit laufende Kulturmarketing-Kampagne Hamburgs präsentieren sich bis zum 8. März die Kulturhighlights der Stadt am Stand der Hamburg Tourismus GmbH dem nationalen und internationalen Fachpublikum.
Im Rahmen der ITB zeigt die Hamburg Tourismus GmbH die kulturelle Klasse der Stadt. “Die reichhaltige Hamburger Kulturlandschaft übt insbesondere auf internationale Zielgruppen eine große Anziehungskraft aus. In Hamburg werden bis 2017 mehr als 1.3 Mrd. Euro in die Kulturinfrastruktur investiert – so viel wie in keiner anderen Metropole”, so Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH.
Diese Entwicklung wird zurzeit durch eine umfangreiche Kultur-Marketingkampagne begleitet. Deren Credo „Große Freiheit für…“ steht sinnbildlich für Hamburgs Kulturlandschaft. Die „Große Freiheit“ – einst Verweis auf die Religions- und Gewerbefreiheit Altonas – gilt auch und besonders für das kulturelle Angebot Hamburgs: Kultur zieht sich nicht in Häuser und hinter Vorhänge zurück, sondern macht die Stadt zur Bühne, in der Stile und Genres nicht nur nebeneinander existieren, sondern sich zu neuen Mischformen verbinden. Der Kulturpart auf der ITB ist Teil einer schon seit Ende des letzten Jahres laufenden Imagekampagne zur Kulturmetropole Hamburg, die unter der Federführung der Hamburg Marketing GmbH durchgeführt wird.

Die Hamburger Kultur-Highlights 2015 sind:
Staatsoper und Hamburg Ballett

Mit der Hamburgischen Staatsoper beheimatet die Hansestadt eines der führenden Opernhäuser Europas. Opernaufführrungen und hinreißende Ballette stehen auf dem abwechslungsreichen Programm. Zur Spielzeit 2015/16 übernimmt der US-amerikanische Stardirigent Kent Nagano die künstlerische Leitung des Hamburger Opernhauses. Schon vorher feiert am 22. März „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold Premiere, am 10. Mai wird erstmals „La Bianca Notte“ von Beat Furrer gespielt (www.hamburgische-staatsoper.de).
Unter der Leitung von Ballettintendant John Neumeier genießt das Hamburger Ballett seit vier Jahrzehnten Weltruhm. Die Hamburger Ballett-Tage bilden einen brillanten Höhepunkt und Abschluss einer jeden Spielzeit. Auftakt der 41. Ballett-Tage ist am 28. Juni mit der Premiere von „Peer Gynt“ und dem Ballett von John Neumeier. Auf dem Programm bis zum 12. Juli stehen eine Reihe von Klassikern sowie Gastspielaufführungen die die Hamburger Ballett-Tage zu einem der Highlights im jährlichen Kulturkalender machen (www.hamburgballett.de).

Musikmetropole Hamburg
Am 29. Und 30. Mai können Besucher des Elbjazz Festivals auf 10 Bühnen nicht nur internationalen Jazz vom Feinsten erleben, einzigartig sind auch die ungewöhnlichen Orte, an denen die rund 50 Konzerte stattfinden, kombiniert mit dem Flair des Hamburger Hafens und der Möglichkeit, mit dem Boot von Konzert zu Konzert zu schippern. Elbjazz begeistert so ein breites Publikum und öffnet Menschen für diese Musik. Ob mit Newcomern oder Legenden, lokalen oder internationalen Größen, ob in kleinen Hafenbars oder auf großen Open-Air-Bühnen in der HafenCity und auf der Werft Blohm&Voss – das Festival erobert in jeder Hinsicht neue Räume für den Jazz (www.elbjazz.de).
Vom 23. bis 26. September wird es auf der Reeperbahn – Hamburgs „sündiger Meile“ – rockig. Etwa 300 Bands und Einzelkünstler versetzen beim Reeperbahn Festival in rund 70 Clubs, Bars und Theatern auf dem gesamten Kiez das Publikum in einen Ausnahmezustand. Vor allem Newcomer haben in den zurückliegenden 10 Jahren den Ruf des Events als Europas größtes Clubfestival gestärkt (www.reeperbahnfestival.de)

Eröffnung Elbphilharmonie im Januar 2017
Ein Kulturhighlight von Weltrang ist schon vor seiner offiziellen Eröffnung am 11. Januar 2017 das Konzerthaus der Elbphilharmonie. Der Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron in der HafenCity Hamburg verbindet Tradition und Moderne da, wo die Hansestadt am authentischsten ist: direkt am Wasser im Herzen der Stadt. Hier entsteht zurzeit eine der weltweit besten Konzertstätten. Die kühne, wellenförmige Glaskonstruktion erhebt sich über dem Kaispeicher A, einem historischen Backsteinmonument an der westlichen Spitze der HafenCity Hamburg und prägt die neue Skyline des Hamburger Hafens. Die Elbphilharmonie-Konzerte bieten schon jetzt in gut 100 Konzerten pro Saison ein facettenreiches, modernes und weltoffenes Programm und machen Lust auf das große Konzerthaus (www.elbphilharmonie.de)

Theatermarathon auf Hamburgs Bühnen
Mit drei Staatstheatern und über 40 Privattheatern deckt Hamburg das gesamte Spektrum dieser Kultursparte ab. Das Thalia Theater ist eines der vielseitigsten und besten Sprechtheater Deutschlands. Sein Repertoire besteht aus traditionsreichen und modernen Klassikern mit starken Regiehandschriften. Unter der Leitung von Antú Romero Nunes gibt es am 5. April und erneut am 27. Juni 2015 jeweils den ganzen Ring „Die Nibelungen“ nach Richard Wagner, Friedrich Hebbel und Altvätern in einem wahren Theatermarathon Am 3. April werden noch einmal Goethes Faust I + II unter der Regie von Nicolas Stemann im Stück aufgeführt (www.thalia-theater.de). Im Deutschen Schauspielhaus, Deutschlands größter Sprechbühne, steht die Intendantin und Regisseurin Karin Beier mitten in ihrer zweiten Saison, die aus einer Kombination von Klassikern – wie dem gerade aufgeführten „Onkel Wanja“ von Tschechow – und Experimentellen besteht (www.schauspielhaus.de).
Innovative Theater-, Tanz- und Performanceprojekte sind das Markenzeichen des Theaters auf Kampnagel. In dem ungewöhnlichen Ambiente umgebauter Industriehallen hat sich die ehemalige Kranfabrik zu einer der international bedeutendsten Bühnen für darstellende Künste etabliert. Highlight ist in jedem Jahr das Internationale Sommerfestival vom 5. Bis 23. August mit einer aufregenden Mischung aus Tanz- und Theaterproduktionen, Konzerten und Diskursen (www.kampnagel.de).

Triennale der Photographie, Picasso und Miro
Zwei der größten Ausstellungsräume Europas sind die in ehemaligen Markthallen angesiedelten Deichtorhallen. Mit ihrer offenen Stahlglas-Architektur bieten sie den passenden Rahmen für spektakuläre und internationale Großausstellungen. 2015 jährt sich zum sechsten Mal die Triennale der Photographie Hamburg. Vom 18. bis 28. Juni stellt die Triennale unter der Leitung des neuen Kurators Krzysztof Candrowicz das Thema Fotographie in Vorträgen, Filmen, Projektionen, Begegnungen sowie Ausstellungen in den Fokus. Das Motto „The day will come“ soll Kuratoren, Künstler, Wissenschaftler und Besucher dazu anregen, über die Zukunft der Fotografie nachzudenken (www.phototriennale.de).
In der gegenüberliegenden, gerade aufwendig modernisierten, „Halle für Aktuelle Kunst“ der Deichtorhallen dreht sich vom 3. April bis 12. Juli alles um Picasso in der Kunst der Gegenwart.
Trotz einer umfangreichen Renovierung präsentiert die Kunsthalle Hamburg unter dem Titel „Verzauberte Zeit“ noch bis zum 16. August Werke von Cézanne, van Gogh, Bonnard, Manguin sowie weiterer Maler aus der Sammlung Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler. Highlight im Bucerius Kunstforum ist die Ausstellung „Miró. Malerei als Poesie“ die dort noch bis zum 25. Mai gezeigt wird. Unter www.kunstmeile-hamburg.de präsentieren sich die wichtigsten Hamburger Ausstellungstätten ihr Programm im Internet.

Hamburg baut Position als deutschsprachige Musicalhauptstadt aus
Nach New York und London ist Hamburg die dritterfolgreichste Musicalstadt der Welt. Diese Position baut die Stadt auch 2015 eindrucksvoll aus: Mit dem „Mehr! Theater“ eröffnet an diesem Wochenende in den denkmalgeschützten Großmarkthallen ein neues, multifunktionales Theater – mit 2400 Sitzen eines der größten Deutschlands. Im ersten Halbjahr ist die neue Location Spielstätte für die Musicals „Dirty Dancing“ und „We Will Rock You“ (www.mehr.de).
Aber auch in den schon bestehenden Musicalhäusern der Stadt herrscht Abwechslung: Im Herbst dieses Jahres bekommt das Musical „Phantom der Oper“ in der Neuen Flora mit Disneys „Aladdin“ einen würdigen Nachfolger. Der mit einem Tony Award ausgezeichnete Broadways-Hit feiert seine Europapremiere. Inhaltlich wird das erfolgreichste Musical aller Zeiten „Phantom der Oper“ durch
„LIEBE STIRBT NIE – Das Phantom der Oper kehrt zurück“ fortgesetzt, das ebenfalls im Herbst im Operettenhaus seine Deutschlandpremiere feiert (www.stage.de).

Kultur-Service: Hamburg Kultur- Blog
Noch mehr kulturelle Highlights gibt es immer aktuell über den Hamburg Kultur-Blog http://www.hamburg-tourismus.de/kulturblog. Der Blog lädt ein, über aktuelle Beiträge und Berichte den Facettenreichtum der Hamburger Kulturlandschaft mitzuerleben.
In der Veranstaltungsdatenbank www.hamburg-tourism.de/veranstaltungen finden sich auch kleiner Kulturevents. Die Hamburg Tourismus GmbH bietet zudem unter http://www.hamburg-tourismus.de spannende Pauschalen zu den Kulturhighlights der Stadt, Tickets sowie Hotelbuchungen mit Best-Preis-Garantie an.

Hamburg auf der ITB
2015 präsentiert sich Hamburg auf 630 m2 erneut in großem Rahmen auf der ITB. Der Messestand der Hamburg Tourismus GmbH und der 65 Partner erstreckt sich dabei über zwei Ebenen. In typisch hanseatischer Atmosphäre rund um den neu gestalteten Norddeutschen Marktplatz laden die komfortablen Business Lounges zum Austausch und Kontakten ein. Optischer und kommunikativer Anziehungspunkt ist erneut die 35 m2 große LED-Fassade. Die ITB Berlin 2015 findet vom 4. bis 8. März statt. Als Leitmesse der weltweiten Reisebranche ist die Messe die führende Business-Plattform für das globale touristische Angebot.

Medien Service
Weitere Informationen zur Präsenz der Hamburg Tourismus GmbH auf der ITB sowie zu Partnern und Bildmaterial der Veranstaltungen gibt es immer aktuell unter http://www.marketing.hamburg.de/ITB. Foto „Elbephilharmonie Hamburg“ anbei für redaktionelle Nutzung rechtefrei, Fotonachweis: “www.mediaserver.hamburg.de/T.Raetzke“, Beleg erbeten.


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